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UML ist eine objektorientierte Modellierungssprache, die gut geeignet ist zur Abbildung von Geschäftsprozessen. Im Unterschied zu den domänenspezifischen Sprachen ist UML eine universelle Beschreibungssprache. Sie definiert Benennungen, Beziehungen und grafische Notationen für Begriffe, Strukturen und Abläufe.
UML ist ein von Entwicklungsmethoden unabhängiger, grafisch orientierter Standard in der Software-Entwicklung und eine der dominierenden Sprachen für die Modellierung von Unternehmenssoftware.
Mithilfe von Begriffen (z. B. Klassen) und deren Beziehungen lassen sich wiederverwendbare Modelle spezifizieren. Diese können ganz oder ausschnittsweise in Diagrammen dargestellt werden. Unterschiedlich komplexe Diagramme veranschaulichen die relevanten Modellelemente mit ihren Verbindungen und visualisieren sie als Strukturen (bis hin zur Software-Architektur) oder als Abläufe/Verhalten.
UML stellt derzeit dreizehn Diagrammtypen bereit:
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Diagrammtypen sind häufig fließend. Zur Diagrammerstellung stehen zahlreiche UML-Werkzeuge zur Verfügung.
Mit XMI (XML Metadata Interchange) bzw. UML 2.0 DI (Diagram Interchange) sind standardisierte Austauschformate für Modelle und Diagramme vorhanden. Die Modelle können auch in Programmiercode überführt, in Entwicklungsumgebungen integriert sowie transformiert werden.
Der Vorteil von UML, vor allem der Visualisierung in Diagrammen, liegt darin, dass die definierten Modelle auch für den Kunden verständlich und nachvollziehbar sind. Dies ermöglicht eine effiziente Kommunikation zwischen Entwicklungsteam und Anwendern – und damit schnellere und bessere Projektergebnisse.
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