MVC (Model – View – Controller)

MVC mit den drei Segmenten Model, View, Controller ist ein bewährtes Pattern* für die Mensch-Maschine-Interaktion.

Unabhängig von Programmiersprachen, ist MVC ein de-facto-Standard für die abstrakte Beschreibung und den Grobentwurf komplexer Softwaresysteme. Die Funktionsbereiche der drei Segmente sind:

  • Model (Modell): Datenmodell – enthält die darzustellenden Daten und ggf. die Geschäftslogik
  • View (Präsentation): Präsentationssegment – stellt die Daten des Modells dar und nimmt Nutzeraktionen entgegen
  • Controller (Steuerung): Programmsteuerung – verwaltet die Views, empfängt von ihnen Nutzeraktionen, wertet diese aus und beantwortet sie

Aufbauend auf dieser Architektur lassen sich wiederverwendbare Komponenten mit je abgegrenzter Funktionalität entwickeln. Dabei kann und sollte die Dreiteilung nicht in jedem Fall strikt eingehalten werden. So kann es sinnvoll sein, die Validierung der Nutzereingaben im View, im Controller oder auch im Model vorzunehmen. GUI-Steuerelemente wiederum, wie Auswahllisten oder Filter, können Merkmale der Präsentation und des Controllers in sich vereinen.

Wichtigster Vorteil von MVC ist, dass das Pattern ein flexibles Programmdesign mit wiederverwendbaren Komponenten ermöglicht. Auf MVC-Basis lassen sich daher wartungs-, änderungs- und erweiterungsfreundliche Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen realisieren.

(*) Ein „Pattern“ ist eine praxiserprobte Lösungsschablone für wiederkehrende Aufgabenstellungen.

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Agilität und Nutzerfokussierung

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Case Study

congstar GmbH

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